Mikroheizpresse nach PABST

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Die Mikroheizpresse nach PABST ist ab sofort lieferbar!

Die Entwicklung der Mikroheizpresse nach PABST ist abgeschlossen, der Prototyp fertiggestellt. Eng angelehnt an die Heizpresse von Dr. Herbert Pabst entstand bei OptoSys eine überarbeitete Neuauflage. Erste Tests bei Anwendern und dem Erfinder Herrn Pabst wurden mit Erfolg durchgeführt.

Das Gerät besteht aus der Heizpresse selbst sowie der dazugehörigen Steuereinheit. Die Funktionalität ist die gleiche wie bei dem ursprünglichen Gerät von Herrn Pabst. Entgegen den früheren Heizpressen besteht das Gehäuse des neuen Typs jedoch aus Aluminium, wird lichtgrau pulverbeschichtet (momentan ist das Gehäuse beim Prototyp schwarz, wie die Abbildung mit dem Mikroskop zeigt). Die Wärmeableitung erfolgt über eingebaute Lüfter, die individuell zu- und abschaltbar sind. Die Temperatur ist auf 350 °C begrenzt.

Heizpresse_2Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung. Angebote bzw. Preisinformationen können wir Ihnen ab sofort zukommen lassen. Bitte senden Sie uns Ihre Anfrage oder nehmen Sie telefonisch Kontakt mit uns auf.

 

Produktflyer, Stand August 2013:
Deutsch Mikroheizpresse nach Pabst_August 2013_d
English Pabst_Micro_Heating_Press_August 2013_e

Produktankündigung Update: Mikroheizpresse nach Pabst_April 2013

Produktankündigung: Mikroheizpresse nach Pabst

Historie

Die Mikroheizpresse wurde in den 1980er Jahren von Dr. Herbert Pabst entwickelt. Als Sachverständiger im Bayerischen Landeskriminalamt  galt er als einer der führenden Experten in Deutschland für die Untersuchung von mikroskopisch-kleinen Kunststoffspuren, die in vielen Fällen zur Aufklärung von Straftaten beitragen können. Auf Anregungen von langjährigen Anwendern aus der Kriminaltechnik entstand die Idee, bei OptoSys die Heizpresse neu aufzulegen.

Heizpresse Modell 1996_“Die Mikroheizpresse dient dazu, kleinste Teilchen von Materialien, die sich durch Wärme erweichen lassen, unter Druck und gleichzeitiger Erhitzung bei Beobachtung mit der Stereolupe zwischen Objektträger und Deckglas zu einer dünnen Folie auszupressen.” (Zitat aus der Bedienungsanleitung zur Mikroheizpresse von Dr. Herbert Pabst, Erfinder der Heizpresse und Sachverständiger i. R. vom Bayerischen Landeskriminalamt).

Speziell für die Kriminaltechnik zur Untersuchung von Kunststoffspuren entwickelt, eignet sich die Mikroheizpresse aber ebenso für alle anderen Stoffe, die sich unter Erwärmung und bei Druck verformen und dabei nicht splittern oder zerbröseln (z. B. Farbstoffe, Lacke oder Spachtelmasse). Die mittels der Heizpresse erzeugten dünnen Folien können am Lichtmikroskop im Durchlicht Hell- und Dunkelfeld, bei Polarisation und gegebenenfalls auch bei Fluoreszenz begutachtet werden, eignen sich aber auch für Untersuchungen am Photometer oder Spektrometer. Einsatzmöglichkeiten für die Heizpresse bieten sich nicht nur in der Forensik, sondern auch z. B. in der Kunststoffindustrie oder an Instituten.

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